Seepferdchenklasse

                             

Ganz aktiv sind die Schüler der Seepferdchenklasse in ihrem Umweltprojekt. Wie können Kunststoffe vermieden werden, welchen Beitrag kann jeder leisten.

Sie nahmen Kontakt zu zahlreichen Firmen und Institutionen auf und stellten unbequeme Fragen zum Thema Verpackungsmüll und deren Alternativen. 

Am Montag war die Seepferdchenklasse beispielsweise zu Gast bei unserem Bürgermeister Herrn Beyer und sprach mit ihm über dieses hochaktuelle Thema.

Dafür interessierte sich auch das Filmteam von Wismar TV. Ab 18.01.19 abends können alle, die das Thema ebenso brennend interessiert, die Interviews und Beiträge der Klasse im Sender ansehen.

Dies ist auch im Internet möglich.

Unter diesem Motto trafen sich die Seepferdchen am Freitagnachmittag und wollten miteinander an den Stationen von unserem alljährlichen

Schulsportfest Sport treiben.

Die Kinder der 3.Klasse waren die Riegenführer und jede Gruppe wurde durch Losentscheid zusammengestellt.

Es wurde ein lustiger, überraschender und sportlicher Nachmittag auf unserer Bewegungsfläche, der für manchen Erwachsenen eine Herausforderung darstellte.

Schön zu sehen war, dass sich alle angestrengt und gekämpft haben, um das optimale Ergebnis zu erzielen.

 

Die Seepferdchenklasse hat sich intensiv mit dem Thema Wasser beschäftigt.

Wir begannen damit, uns Gedanken über den Wasserkreislauf zumachen und waren erstaunt darüber, dass unsere Wolken oft einen sehr weiten Weg im Winter hinter sich haben.


Evas Vater hat uns das Pinzip eines Wasserrades erläutert und wir konnten miterleben, wie damit sogar Strom produziert wird.

 

Moritz und Nailah haben Wasserexperimente durchgeführt.


Am Dienstag waren wir in Wotenitz und konnten den Wasserlehrpfad ausgiebig untersuchen, bespielen und Staudämme anlegen.

 

Bei der Stadtführung haben wir viel über die Wasserversorgung in Wismar im Mittelalter erfahren. Das war sehr lehrreich.

Wasserverschwendung ist für uns nun kein Thema mehr, denn Trinkwasser ist ein sehr kostbares Gut.

 

 

 

 
Die Seepferdchen haben am 7.Juli 2017 einen interessanten Test zur Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit durchgeführt.
Folgender Testablauf wurde gestartet:
Alle Kinder haben während der gesamten Testlaufphase Kaugummi zu kauen.
Zu Beginn haben wir kontrolliert, ob auch alle Kinder eine Kaugummiblase machen konnten. Leider war es nicht allen Kindern möglich, dies muss dringend geübt werden.
 
Als Regeln wurden aufgestellt:
1. Wir kauen mit geschlossenem Mund
2. Es werden während des Unterrichts keine Blasen gemacht
3. Die Kaugummis werden nicht im Teppich, in den Haaren anderer Mitschüler oder unter der Bank entsorgt
 
Folgende Ergebnisse traten nach dem ersten Block auf:
Der Kiefer einiger Kinder tat weh, der Geschmack der Kaugummis ließ schnell nach, das Schmatzen beim Kaugummikauen hat beim Lernen gestört, eine Schülerin konnte sich besser konzentrieren.
Eine Abfrage aller Schüler ergab:
15 Schüler konnten sich besser konzentrieren, bei 2 Schülern ergaben sich  keine Auswirkungen und 4 fühlten sich durch das Kauen von Kaugummi gestört. Ich selber kaue schon seit 9:02 Uhr nicht mehr.
 
Das Endergebnis unserer Untersuchung nach 4 Stunden Kaugummi kauen lautet folgendermaßen:
7 Kinder haben den Versuch vorzeitig abgebrochen, 14 Schüler konnten sich besser konzentrieren, 4 Schüler haben keinen Unterschied festgestellt und 5 Schüler finden es regelrecht unangenehm (einschl. pödagogischen Personal).
Eine weitere differenziertere Befragung ergab, dass 6 Kindern dabei übel geworden ist, 11 Kinder genervt waren von dem Gekaue der anderen Kinder, 14 Kinder Hunger davon bekommen haben und 2 Kaugummis aus Versehen runtergeschluckt wurden. Zwei der 14 Schüler, die angegeben haben sich besser konzentrieren zu können, haben zugegeben, dass sie Spaßkauer sind.
 
 
Wir stellen fest, nicht alle Kinder möchten gerne Kaugummi im Unterricht kauen und dem pädagogischen Personal sind die vielen malmenden Münder ein bisschen zu viel.
Desweiteren ist die Zunahme der Konzentrationsfähigkeit von Kindern durch das Kauen auch ein bisschen eine Spaßangelegenheit.
Um eine wissenschaftlich fundierte Aussage machen zu können, müsste man in der 2. Studie noch die Art des Kaugummis (Zucker oder Süßstoff, Kaubeschaffenheit, Kaudichte, Oberflächenbeschaffenheit etc.) genauer untersuchen.
Das war uns heute leider nicht möglich und hätte - wie man sich vorstellen kann - den Rahmen der Studie gesprengt.
 
Nach unserer Feldstudie werden wir es wohl bei einzelnen besonderen Tagen im Schuljahr belassen, an denen es heißt: Kaugummi frei.
 
 
B.Degner-Beilke
Klassenlehrerin
 

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